Die Betrachtung der Veränderung: Hartmut Neumann

  • Künstler:
    Hartmut Neumann
  • Datum:
    16.2.2017 bis 31.5.2018
  • Ort:

Der in Köln lebende Künstler Hartmut Neumann (*1954) ist bisher vornehmlich für seine Malerei bekannt. Seine Figurationen entfalten sich in der Summe ihrer vielen Details zu einer umfassenden, nahezu abstrakten (Bild-)Ornamentik, die zum neuen Gegenstand wird. Ihn interessiert das Phantastische und er haucht bizarren Wesen Leben ein. Hinzu kommt das Spiel mit Worten, das er sehr humorvoll und gekonnt in seinen Titeln einsetzt.

 

Hartmut Neumann ist seit 1992 Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Wenig später beginnt er, sich mit Fotografie in Relation zu seinem malerischen und zeichnerischen Oeuvre auseinander zu setzen. So geht es in seinen Fotoarbeiten nicht um Abbildung von gewohnter Realität, sondern um die Erfindung einer anderen Realität. Ähnlich wie in der Malerei. Er wird sich der Stärken und Schwächen des jeweiligen Mediums bewusst: Der Langsamkeit der Malerei wird das Tempo der Fotografie gegenübergestellt. Somit erlaubt die Erfahrung in der Malerei einen anderen Zugang zur Fotografie – in unentschiedenen Phasen hilft das jeweils andere Medium die Ratlosigkeit zu überwinden.

 

In den häufig leuchtenden, farbgewaltigen Arbeiten denkt er ganz generell über die Darstellbarkeit der Dinge nach. Seit den 2000er Jahren fügen sich klassisch anmutende schwarz-weiß Arbeiten ein, die beispielhaft nichts Geringeres ins Bild setzen als den Weltraum. Die unterschiedlichen Serien und Reihen im künstlerischen Oeuvre zu verorten, wird Anspruch der ersten retrospektiven Schau der Fotografien sein.

 

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch mit einem grundlegenden Text von Professor Klaus Honnef, Bonn. Text in Deutsch und Englisch.

Weltraumfliegermit-Kugel, 2014

Vogelhaufen, 2000

Glückshaufen-Glückssucher, 2004

Feierliche Kränze Für Affen (Schmuckkranz), 2008

Die Betrachtung der Veränderung: Hartmut Neumann

  • Künstler:
    Hartmut Neumann
  • Datum:
    16.2.2017 bis 31.5.2018
  • Ort:

Der in Köln lebende Künstler Hartmut Neumann (*1954) ist bisher vornehmlich für seine Malerei bekannt. Seine Figurationen entfalten sich in der Summe ihrer vielen Details zu einer umfassenden, nahezu abstrakten (Bild-)Ornamentik, die zum neuen Gegenstand wird. Ihn interessiert das Phantastische und er haucht bizarren Wesen Leben ein. Hinzu kommt das Spiel mit Worten, das er sehr humorvoll und gekonnt in seinen Titeln einsetzt.

 

Hartmut Neumann ist seit 1992 Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Wenig später beginnt er, sich mit Fotografie in Relation zu seinem malerischen und zeichnerischen Oeuvre auseinander zu setzen. So geht es in seinen Fotoarbeiten nicht um Abbildung von gewohnter Realität, sondern um die Erfindung einer anderen Realität. Ähnlich wie in der Malerei. Er wird sich der Stärken und Schwächen des jeweiligen Mediums bewusst: Der Langsamkeit der Malerei wird das Tempo der Fotografie gegenübergestellt. Somit erlaubt die Erfahrung in der Malerei einen anderen Zugang zur Fotografie – in unentschiedenen Phasen hilft das jeweils andere Medium die Ratlosigkeit zu überwinden.

 

In den häufig leuchtenden, farbgewaltigen Arbeiten denkt er ganz generell über die Darstellbarkeit der Dinge nach. Seit den 2000er Jahren fügen sich klassisch anmutende schwarz-weiß Arbeiten ein, die beispielhaft nichts Geringeres ins Bild setzen als den Weltraum. Die unterschiedlichen Serien und Reihen im künstlerischen Oeuvre zu verorten, wird Anspruch der ersten retrospektiven Schau der Fotografien sein.

 

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch mit einem grundlegenden Text von Professor Klaus Honnef, Bonn. Text in Deutsch und Englisch.