Volume Imaginaire

  • Künstler:
    Lucia BruMarina FaustTrude FriedrichNicolas JasminManfred PaulWilhelm SchürmannAnita LeiszUlrike SchulzeFranziska StraussJoëlle TuerlinckxDavid Umemoto
  • Datum:
    19.1. bis 03.3.2018
  • Ort:

Entstanden in Zusammenarbeit mit Wilhelm Schürmann

 

„Sollen wir nicht mal“ diese Sachen ausstellen? Werke die uns neugierig machten, die uns begegnet sind in mails, Zeitungsartikeln, Gesprächen, zufällige Begegnungen, Ein Volume Imaginaire, entstanden aus dem kontinuierlichen freundschaftlichen Austausch von Wilhelm Schürmann und Daniela Steinfeld. Mit geteilter immerwährender Lust aus dem vagen Zustand ihrer unterschiedlichen Wahrnehmungen eine für Beide überraschende leise Poesie in die Welt zu setzen, wurde mit der Vorstellungskraft gespielt. Intern, extern. „Ich zeig Dir mal was“; „Wie findest Du das“; „Das passt doch super zusammen“; „nee hält nicht“ – ein Hin und Her aus Ideen, Gedanken und Werken und dem immer wieder Anschauen, führt viel leicht zu einer ansehbaren Ausstellung. Der Titel „Volume Imaginaire“ (der einer Arbeit von Joëlle Tuerlinckx entliehen ist) benennt so den gemeinschaftlichen Prozess der zur Ausstellung führte, als auch die ausgestellten Werke.

 

Lucia Bru, *1970 Belgien, lebt und arbeitet in Brüssel Die Bildhauerin widmet jegliche Energie den Dingen und deren Besonderheiten selbst, wobei jedes Objekt zuerst imaginiert und seiner eigenen Ausdehnung ganz „außer Kontrolle“ überlassen wird, und dann für das genommen wird, was es ist.

 

Marina Faust, österreichische Künstlerin und Fotografin, lebt und arbeitet in Wien Als einzige Fotografin, die während seiner gesamten Karriere mit Martin Margiela zusammengearbeitet hat, schaut sie heute mit neuem Blick auf ihre zwischen 1990 und 2008 im Auftrag entstandenen Fotoserien. Eine eigentümliche Materialität gewinnen diese durch den Druck auf speziellem Seidenpapier.

 

Trude Friedrich, *1955 Argentinien, lebt und arbeitet in Walleshausen Gegenstand ihres Werkes sind alltägliche, unscheinbare Vorkommnisse, beiläufige Ansichten, die Friedrich durch ihre Kunstfertigkeit aufwertet: Gräser, Häuser, Zäune. Ihre Kunst irritiert durch subtile Abwandlungen oder Verrückungen vorgefundener Realität .

 

Nicolas Jasmin, *1967 in Frankreich, lebt und arbeitet in Wien Nicolas Jasmin interessiert sich für die Bedingungen von Malerei und den Prozess zwischen bestehenden und noch möglichen Arbeiten.

 

Manfred Paul, *1942 in Schraplau, lebt und arbeitet in Berlin Seine Stillleben aus „Nature Morte“ sind ein Echo der Vanitas oder des Memento mori. Es ist nichts weniger als eine Erinnerung an die Vergänglichkeit und die Notwendigkeit, jeden Moment zu erfassen. Seine Fotografien liefern einen Beitrag zur Reflektion über das „innere“ Leben, sowie den vielschichtigen Begriff der Intimität in der DDR.

 

Wilhelm Schürmann, *1946 Dortmund ist ein deutscher Fotograf, Kunstsammler, Ausstellungsmacher und Professor für Fotografie. Durch Schürmanns Blick bestätigt sich die Fotografie als hochwirksames Mittel zur Analyse von Wirklichkeit ebenso wie zur anschaulichen Erzählung über persönliche und kollektive Ansichten und Erinnerungen. In aller Hingabe, mit Humor und Selbstironie zeigt Wilhelm Schürmann Fakt gegebene Lebensverhältnisse wie auch ein unvergessenes Lebensgefühl.

 

Anita Leisz, *1973 Österreich, lebt und arbeitet in Wien. Leisz selbst benutzt für ihre Arbeiten den Ausdruck „eine Geschichte bauen“. Ganz so, als könnte man aus Gipsfaserplatten nicht nur eine Form bauen, sondern durch entschiedene Bearbeitung und formale Präzision auch eine Aufladung mit Intensität, Persönlichkeit und Widersprüchlichkeit mit „einbauen“ – eine extremistische Variante Konkreter Kunst.

 

Ulrike Schulze, *1985 Dormagen, lebt und arbeitet in Köln. Ihre roh bearbeiteten, puristischen Objekte sind von poetisch sinnlicher Qualität, die aus einer rätselhaften Welt zu kommen scheint. Sie changieren zwischen dem Bekannten, dem Fremden und dem imaginär Traumhaften. Anmut, Aggression, Fragilität und Grobheit treffen aufeinander.

 

Franziska Strauss, *1984 Cottbus, lebt und arbeitet in Berlin Franziska Strauss richtet ihre Kamera auf den Menschen. Dabei widmet sie sich zum einen dem Tanz als Ausdrucksmittel menschlicher Kommunikation und Stimmungen, zum anderen der street photography in welcher sie die Menschen im öffentlichen Raum beobachtet.

 

Joëlle Tuerlinckx, *1958 Brüssel, lebt und arbeitet in Brüssel Tuerlinckx’ Kunst basiert auf der lang anhaltenden Auseinandersetzung mit einfachen Dingen; Fundstücke oder Gebrauchsgegenstände, die ihren Weg kreuzen und von ihr konsequent in einem umfassenden Archiv gesammelt werden. Ihre Wand- und Bodenobjekte verbinden Themen der Kunst mit philosophischen Fragen nach dem Wesen und dem Verhältnis von Zeit, Ort und Sprache.

 

David Umemoto, *1971, lebt und arbeitet in Montreal, Canada Die Betonarbeiten David Umemotos fungieren als Studien über Volumen. An der Schnittstelle von Skulptur und Architektur erinnern diese Miniaturstücke an temporäre Bauten oder Denkmäler, die in fernen Ländern stehen. Sie beziehen sich auf das Archaische und Ephemere, trotz der Solidität und Modernität des Mediums

Paul Manfred, Pampelmuse mit Löffel, 1984

Umemoto David, SC xxii nfrastructure vi, 2016

Volume Imaginaire

  • Künstler:
    Lucia BruMarina FaustTrude FriedrichNicolas JasminManfred PaulWilhelm SchürmannAnita LeiszUlrike SchulzeFranziska StraussJoëlle TuerlinckxDavid Umemoto
  • Datum:
    19.1. bis 03.3.2018
  • Ort:

Entstanden in Zusammenarbeit mit Wilhelm Schürmann

 

„Sollen wir nicht mal“ diese Sachen ausstellen? Werke die uns neugierig machten, die uns begegnet sind in mails, Zeitungsartikeln, Gesprächen, zufällige Begegnungen, Ein Volume Imaginaire, entstanden aus dem kontinuierlichen freundschaftlichen Austausch von Wilhelm Schürmann und Daniela Steinfeld. Mit geteilter immerwährender Lust aus dem vagen Zustand ihrer unterschiedlichen Wahrnehmungen eine für Beide überraschende leise Poesie in die Welt zu setzen, wurde mit der Vorstellungskraft gespielt. Intern, extern. „Ich zeig Dir mal was“; „Wie findest Du das“; „Das passt doch super zusammen“; „nee hält nicht“ – ein Hin und Her aus Ideen, Gedanken und Werken und dem immer wieder Anschauen, führt viel leicht zu einer ansehbaren Ausstellung. Der Titel „Volume Imaginaire“ (der einer Arbeit von Joëlle Tuerlinckx entliehen ist) benennt so den gemeinschaftlichen Prozess der zur Ausstellung führte, als auch die ausgestellten Werke.

 

Lucia Bru, *1970 Belgien, lebt und arbeitet in Brüssel Die Bildhauerin widmet jegliche Energie den Dingen und deren Besonderheiten selbst, wobei jedes Objekt zuerst imaginiert und seiner eigenen Ausdehnung ganz „außer Kontrolle“ überlassen wird, und dann für das genommen wird, was es ist.

 

Marina Faust, österreichische Künstlerin und Fotografin, lebt und arbeitet in Wien Als einzige Fotografin, die während seiner gesamten Karriere mit Martin Margiela zusammengearbeitet hat, schaut sie heute mit neuem Blick auf ihre zwischen 1990 und 2008 im Auftrag entstandenen Fotoserien. Eine eigentümliche Materialität gewinnen diese durch den Druck auf speziellem Seidenpapier.

 

Trude Friedrich, *1955 Argentinien, lebt und arbeitet in Walleshausen Gegenstand ihres Werkes sind alltägliche, unscheinbare Vorkommnisse, beiläufige Ansichten, die Friedrich durch ihre Kunstfertigkeit aufwertet: Gräser, Häuser, Zäune. Ihre Kunst irritiert durch subtile Abwandlungen oder Verrückungen vorgefundener Realität .

 

Nicolas Jasmin, *1967 in Frankreich, lebt und arbeitet in Wien Nicolas Jasmin interessiert sich für die Bedingungen von Malerei und den Prozess zwischen bestehenden und noch möglichen Arbeiten.

 

Manfred Paul, *1942 in Schraplau, lebt und arbeitet in Berlin Seine Stillleben aus „Nature Morte“ sind ein Echo der Vanitas oder des Memento mori. Es ist nichts weniger als eine Erinnerung an die Vergänglichkeit und die Notwendigkeit, jeden Moment zu erfassen. Seine Fotografien liefern einen Beitrag zur Reflektion über das „innere“ Leben, sowie den vielschichtigen Begriff der Intimität in der DDR.

 

Wilhelm Schürmann, *1946 Dortmund ist ein deutscher Fotograf, Kunstsammler, Ausstellungsmacher und Professor für Fotografie. Durch Schürmanns Blick bestätigt sich die Fotografie als hochwirksames Mittel zur Analyse von Wirklichkeit ebenso wie zur anschaulichen Erzählung über persönliche und kollektive Ansichten und Erinnerungen. In aller Hingabe, mit Humor und Selbstironie zeigt Wilhelm Schürmann Fakt gegebene Lebensverhältnisse wie auch ein unvergessenes Lebensgefühl.

 

Anita Leisz, *1973 Österreich, lebt und arbeitet in Wien. Leisz selbst benutzt für ihre Arbeiten den Ausdruck „eine Geschichte bauen“. Ganz so, als könnte man aus Gipsfaserplatten nicht nur eine Form bauen, sondern durch entschiedene Bearbeitung und formale Präzision auch eine Aufladung mit Intensität, Persönlichkeit und Widersprüchlichkeit mit „einbauen“ – eine extremistische Variante Konkreter Kunst.

 

Ulrike Schulze, *1985 Dormagen, lebt und arbeitet in Köln. Ihre roh bearbeiteten, puristischen Objekte sind von poetisch sinnlicher Qualität, die aus einer rätselhaften Welt zu kommen scheint. Sie changieren zwischen dem Bekannten, dem Fremden und dem imaginär Traumhaften. Anmut, Aggression, Fragilität und Grobheit treffen aufeinander.

 

Franziska Strauss, *1984 Cottbus, lebt und arbeitet in Berlin Franziska Strauss richtet ihre Kamera auf den Menschen. Dabei widmet sie sich zum einen dem Tanz als Ausdrucksmittel menschlicher Kommunikation und Stimmungen, zum anderen der street photography in welcher sie die Menschen im öffentlichen Raum beobachtet.

 

Joëlle Tuerlinckx, *1958 Brüssel, lebt und arbeitet in Brüssel Tuerlinckx’ Kunst basiert auf der lang anhaltenden Auseinandersetzung mit einfachen Dingen; Fundstücke oder Gebrauchsgegenstände, die ihren Weg kreuzen und von ihr konsequent in einem umfassenden Archiv gesammelt werden. Ihre Wand- und Bodenobjekte verbinden Themen der Kunst mit philosophischen Fragen nach dem Wesen und dem Verhältnis von Zeit, Ort und Sprache.

 

David Umemoto, *1971, lebt und arbeitet in Montreal, Canada Die Betonarbeiten David Umemotos fungieren als Studien über Volumen. An der Schnittstelle von Skulptur und Architektur erinnern diese Miniaturstücke an temporäre Bauten oder Denkmäler, die in fernen Ländern stehen. Sie beziehen sich auf das Archaische und Ephemere, trotz der Solidität und Modernität des Mediums